Wenn der liebe Sohn im Supermarkt im Weg herumsteht, sage ich nicht: «Mach mal Platz!» Ich lasse ihn in Ruhe. Ignoriere, dass er «im Weg» steht. Niemals würde ich mich dafür entschuldigen. Im Gegenteil: Ich mag es, die Leute etwas zu nerven. Zu quälen. Zu ärgern. Alle sind sie in Eile, klar. Aber die Leute stehen ja selbst oft genug im Weg herum und behindern mich. Nun ist es wohl an der Zeit, Rache zu nehmen.
weiterlesenEin Jahr, das sich nach wenigen Monaten anfühlte, ist vorbei. Das erste Krippenjahr ist geschafft – dabei war eben noch der erste Tag. Einige Kinder wurden nun verabschiedet, auch Eltern gehen und Ämter wechseln. In unserer Elterninitiative gab es viele Höhen und Tiefen, seltsame Dramen und bedauerliche Kündigungen. Eine interessante Erfahrung war das, doch einiges hätte nicht sein müssen. Immerhin verlief die Eingewöhnung vor einem Jahr nahezu perfekt, und dem lieben Sohn gefällt es weiterhin hervorragend in der Kita. Am Ende geht es nur darum. Jetzt folgt – nach einer Sommerpause – das zweite Jahr. Für uns auch schon: das letzte Krippenjahr. Danach geht es für den lieben Sohn weiter in den «richtigen» Kindergarten. Hoffentlich ohne Dramen.
Eigentlich wollte ich nur schnell bezahlen. Doch dann muss die Verkäuferin die Kasse neu starten. Sie schaltet das Gerät aus, wartet und fährt die Rechenmaschine wieder hoch. Wie ein alter 486er. Es dauert ewig. Ich stehe derweil vor der Theke. Wie ein Idiot. Hinter mir stehen zwei Frauen. Sie müssen genervt sein. Ich hatte die Karte falsch herum ins Terminal geschoben, nachdem das Display mich aufgefordert hatte, die Karte einzuschieben. Chip zuerst! Doch der Chip guckte unten raus, weil ich nicht aufgepasst habe. Dann war alles kaputt.
Auf dem Spielplatz verbuddelt ein Kind unsere Schaufeln. «Die musst du aber wieder ausbuddeln», sage ich zu dem Kind, das sich sofort an die Arbeit macht. Doch schnell resigniert es: Die Schaufeln seien nicht aufzufinden. Ich müsse später wiederkommen, erklärt das Kind. Ich frage, ob es noch tiefer graben kann. Dann weint das Kind und rennt zur Mutter, die sich aber nicht sonderlich für den Jungen interessiert, weil sie sich mit einer anderen Frau unterhält. Ich grabe selbst, finde unsere Schaufeln aber nicht. Sie sind weg.
Willkommen im Jahr 2025! Dieser Beitrag ist der erste im neuen Jahr, die nächste Staffel beginnt. Der liebe Sohn wird bald zwei Jahre alt, er geht weiterhin in die Kita und ich arbeite derweil in Teilzeit. In dieser Staffel werden wir wieder viel auf dem Spielplatz abhängen und durch die Stadt streunen.
Nach dem Drop-off in der Kita kann ich jetzt nicht mehr ins Café gehen: Ich muss stattdessen wieder zur Arbeit, ich muss ins Büro. Muss mit der Bahn fahren, zusammen mit den anderen Menschen, die ebenfalls irgendwohin müssen. Einer schaut sich ein Video auf dem Handy an, Kopfhörer hat er aber keine, der Ton ist blechern. Medizinstudentinnen reden über ihre Hausarbeiten und Doktorarbeiten. Ich bin hundemüde und starre aus dem Fenster. Gern hätte ich ein Buch dabei, aber ich habe es vergessen, es liegt zu Hause. Gern wäre ich woanders, gern wäre ich zu Hause. Im Homeoffice. Aber ich rumple durch den Raum.
Am Montag sitze ich allein im Büro. Da ist ein Fleck auf dem Stuhl. Fast zweitausend ungelesene E-Mails liegen in meinem Postfach. Ich bin wieder da, aber das ist egal. So ist das Arbeitsleben: Arbeitswoche reiht sich an Arbeitswoche, dazwischen liegen die Wochenenden wie Inseln in einem endlosen Ozean. Ich bin enttäuscht über das verkorkste Onboarding. Immerhin war ich ein halbes Jahr weg. Doch es ist sinnlos, das habe ich eigentlich längst begriffen – bestimmte Dinge werden sich niemals ändern. Ich werde wohl nie das Gefühl haben, wirklich angekommen zu sein.
Dienstag muss ich den lieben Sohn mittags aus der Kita abholen – sie zersägen Bäume im Hinterhof, ein Kettensägenmassaker, ein Höllenlärm, die Kinder können nicht schlafen. Also mache ich eine lange Mittagspause und der Sohn schläft in der Trage; ich laufe durch den Stadtteil wie vor ein paar Wochen schon, als ich meine Elternzeit damit verbrachte, den schlafenden Sohn durch die Stadt und durch den Wald zu tragen.
Mittwoch: Arbeit; Donnerstag: Arbeit; Freitag: Arbeit. Dann Feierabend, und die erste Arbeitswoche ist geschafft. Die erste Woche mit Kita und Arbeit und Einkaufen und Terminen und E-Mails und Aufgaben.
Ich sitze in der Bahn, da sitzen die anderen Gestalten, Figuren, Menschen, Hunde. Manche lesen sogar ein Buch; ich habe meins schon wieder zu Hause vergessen. Die Sonne scheint. Der Sohn schläft noch, als ich ihn in der Kita abholen möchte.
Heute ist es kühl draußen, also sitze ich im Bistro, ich sitze oben und esse Chili con Carne und lese nebenbei einen Houellebecq: Ausweitung der Kampfzone. Derweil macht der Sohn in der Kita seinen Mittagsschlaf; ich bin auf Abruf, falls was schiefläuft. Während der Kita-Eingewöhnung, die nun bereits einen Monat läuft, kann ich im Café sitzen, im Bistro speisen oder herumlaufen oder auf einer Parkbank beobachten, was die anderen Menschen um diese Zeit so treiben. Da sind die Säufer, die saufen, lachen und labern; da sind die Businesskasper in ihren Anzügen, die Termine habe und deren Schnürsenkel offen sind. (Zwei Kerle tragen rote Sneaker zu ihren Anzügen – haben sie sich abgesprochen?) Da sind außerdem die Handwerker und Bauarbeiter, das sind die Obdachlosen und Rentner, da sind andere Väter, die wohl auch die Zeit totschlagen müssen.
An vielen Tagen war das Wetter so schön, dass es fast nervte. Fast dreißig Grad, immer Sonnenschein. Jetzt beginnt der Herbst: Es riecht danach und die Luft ist deutlich kühler und das Licht ist warm. Die Bäume rascheln und werfen Blätter und Kastanien ab. Anfangs war ich noch angespannt, weil ich nicht wissen konnte, ob das mit dem Mittagsschlaf klappen würde. Die Erzieherinnen schickten mir immer mal wieder Fotos vom Sohn, wie er am Tisch sitzt und isst, wie er spielt – wie er tatsächlich schläft.
Nach dem Essen streune ich umher, gehe in die Innenstadt. Dort ist viel los. Und der Himmel ist wieder blau, ehe der Regen kommt. Ich stehe vor einem Schaufenster und glotze: Da sollen hässliche Champagnerbecher satte 300 Euro kosten. Eine wohlhabende Oma kommt und drängelt mich weg, sie will auch mal schauen. Ist ja ein Schaufenster, also schaut sie. Ich gehe weiter, vorbei an den Geschäften, an den Marken, an gelangweilten Verkäufern, die hier ausharren. In einigen Wochen arbeite ich auch wieder. Verbringe meine Zeit auch im Büro, mit Kollegen, die ich nicht alle mag. Erledige dies und das, sitze da und schaue auf den Bildschirm. Ich gehe weiter, dahinten ist der Buchladen. Dann muss ich umkehren und den Sohn abholen. Er hat Feierabend.
Heute hatte der liebe Sohn seinen ersten Tag in der Krippe, in der Kita. Ich mache die Eingewöhnung und kann mir (noch) nicht vorstellen, dass der Sohn eines Tages dort bleiben kann – allein, also ohne mich, ohne Mama, ohne uns. Die älteren Kleinkinder sind natürlich allein in der Kita, sie spielen und toben; das ist für sie Routine. C. ist der Kneifer, das merke ich am eigenen Leibe. J. ist sehr freundlich, der sitzt da und baut Häuser aus Duplo.
Ich muss jetzt lernen, loszulassen. An diesem ersten Tag soll ich mich etwas im Hintergrund halten, während der Sohn die neue Welt erkundet. Ganz zaghaft erst, dann forsch und mutig. Sogleich will er hoch hinaus – er stürzt und prallt mit der Stirn gegen eine Holzwand. Rumms! Oh, oh. Eine Beule drückt sich aus seiner Stirn, seine erste richtige Beule. Bisher hatte er nur eine kleine Beule, die den Namen nicht verdient hat – zu schnell war sie wieder weg. Jetzt aber ist eine echte Beule zu sehen, ein wenig blau wird sie auch schon. Der Sohn weint, die Erzieherin übergibt ihn mir. Ich tröste und beruhige, ich bin für ihn da. Alles nicht so schlimm.
Das war also der erste Tag in der Kita
«Das passiert», sagen die Leute. «Er wird noch mehr Beulen bekommen!» Das ist doch ganz normal. Mag sein – doch es ist nicht so einfach, das hinzunehmen, die Situation einfach wegzulächeln oder was auch immer. Immerhin hat er sich schnell beruhigt, das schon, aber in meinem Kopf rattert es: Gehirnerschütterung! Hirnblutung! Intensivstation! Ich kann nicht anders und muss ans Schlimmste denken, muss das quasi durchspielen. Was, wenn …?
Die Beule ist jetzt da und ja: Es wird nicht die letzte Beule bleiben. Er spielte dann weiter, näherte sich der Erzieherin an. Das war also der erste Tag in der Krippe, in der Kita. Eben noch lag der Sohn in seinem Nest und schlief. Und weinte. Und nuckelte. Und jetzt steht er da zwischen den anderen Kindern und schaut fasziniert zu. Eine neue Welt, ein neues Kapitel.
Wenn ich mit dem Sohn in der Trage durch die Nachbarschaft laufe, lädt das die Leute zum Gaffen ein. Sie glotzen und starren, sie schauen und gucken: ein Mann mit Baby – Wahnsinn! Manche bleiben sogar stehen, manche kommentieren. Ein älterer Herr mit Rollator rief mir neulich zu: «Da möchte ich jetzt auch rein, und ein Schluck Rotwein dazu – das geht.» Der Mann möchte also rein in meine Trage, will sich an meine Hühnerbrust schmiegen und Wein schlürfen, nuckel, nuckel, pretty gay. (Not that there is anything wrong with it.)
Ein anderes Mal rief eine ältere Dame laut: «Schläft es schon?» – «Nein», grummelte ich und fing noch einmal von vorn an, den lieben Sohn in den Schlaf zu wiegen, zu schaukeln, zu wippen. Keine leichte Aufgabe, da helfen auch solche Kommentare nicht: «Sie müssen singen!», befahl mir eine andere Frau frech.
Die Alten sollen ihre fauligen Fressen halten
Ich werde also begafft und kommentiert, die Leute beschreiben das Aussehen des Sohnes, seine «Glupschaugen», seinen Körperbau. Übergriffig und nervig finde ich das – besonders die Alten sollen ihre fauligen Fressen halten, denke ich manchmal, wenn ich angezündet die Kommentare ertragen muss. Dieses laute Gesülze. Das Kind muss doch schlafen!
«Ein Baby in der Trage», beschrieb eine andere ältere Dame ziemlich unoriginell, denn das ist zu sehen: ein Baby in der Trage. Wenn nun der Sohn ein übler Satansbraten wäre, ein Schreihals, eine Kreatur aus der Hölle, der nur weint und heult und kreischt und nervt, dann würden die Leute nicht erfreut schauen und kommentieren, niemals sagen: Oh, wie süß! Sie wären genervt von ihm, sie würden raunen, dass ich das Kind wohl nicht im Griff hätte. Kann ja noch kommen, dass der Sohn bei Rewe an Kasse #1 einen Meltdown haben wird – dann werden die Alten sicherlich nicht mehr finden, dass das doch ein süßes Ding sei. Nur die eine Frau, sie wird schreien: «Sie müssen ihm etwas vorsingen!»
Klar, ich würde gern im Sonnenlicht sitzen und Zeit vergeuden. Nichts tun. Faulenzen. Aber das geht nicht. Der liebe Sohn ist inzwischen elf Monate alt und braucht mich; er braucht uns. Ich habe Elternzeit, weitere sechs Monate, und ich kümmere mich um ihn. Wir gehen zum Baby-Turnen oder durchstreifen den Wald – also ich gehe, während er friedlich in der Trage an meiner Brust schlummert. Wenn ich draußen meine Runden drehe, sehe ich nur Mütter, die Kinderwagen durch die Gegend schieben, nebenbei Sprachnachrichten ins Telefon diktieren oder am Kaffee nippen. Da ist kein Mann zu sehen. Nicht einer. Da bin nur ich. Auf dem Spielplatz ist gelegentlich einer zu sehen, aber eher nachmittags, nach Feierabend. Nicht am Morgen.
Die Frauen bilden Banden und gehen zu sechst spazieren. Sechs Frauen mit sechs Kinderwagen und sechs Babys. Wie eine Karawane ziehen sie durch den Stadtteil. Dass alle Babys gleichzeitig schlafen – ein Wunder. Auch, dass sie im Kinderwagen schlafen. Das macht unser Sohn nie, der schläft tagsüber nur in der Trage oder zu Hause im Bett. Wir alle haben unsere Strategien entwickelt, irgendwie klappt das. Wir können natürlich nicht machen, was wir wollen. Andere können das: Die liegen am Strand am anderen Ende der Welt und leben dieses (sinnlose) Leben ohne Last. Immerhin bin ich draußen, da ist es schön.
Das erste Mal auf dem Spielplatz: Der Sohn ist eigentlich zu jung dafür, er kann nicht einmal laufen. Oder stehen. Wir sind trotzdem hier.
Eben noch beim Bäcker einen mittelmäßigen Cappuccino gekauft, der mir die ganze Zunge verbrannt hat – viel zu heiß, schmeckt leider nicht. Ein seltsamer Mann dreht seine Runden, umrundet rauchend den Spielplatz. Langsam. Schlurfend. Er hat kein Kind dabei, nur seine Zigarette und einen abgewetzten Anorak. Im Rindenmulch liegen Kippenreste – immerhin keine Spritzen. Nur ein paar rote Gummibären. Der liebe Sohn will das alles essen. Aber er darf nicht, er soll nicht.
Männer spielen Fußball im Käfig, sie bolzen gegen Kinder. Die nehmen das ernst. Andere Männer schubsen an, bei den Schaukeln. Höher, immer höher! Mädchen kreischen, Jungs fallen hin. Das wird bald unsere Welt sein, aber heute sind wir zu früh dran: Der liebe Sohn weiß nicht so recht, was er tun kann. Was er hier soll. Er krabbelt dann immerhin über die Wiese. Da liegen auch Kippenstummel herum.
Anbei sitzen zwei Männer auf der Mauer, sie sitzen auf Pappen, damit ihre Ärsche nicht frieren. Sie sind zum Saufen hier, plopp, die nächste Bierflasche geht auf. Na dann: Prost, ihr Säcke!
Es fällt Regen auf die Stadt und wir gehen wieder, verlassen diese Welt, lassen sie hinter uns, vorbei noch an der Pommes- und Burgerbude, die gleich neben dem Spielplatz steht. Eltern müssen dem kleinen Leander erklären, dass er keine Pommes darf, sondern die mitgebrachten Brokkoliröschen essen muss.
Unser Sohn ist nun fast acht Monate alt, und tatsächlich ist es echt anstrengend, ein Baby zu haben. Auch schön und erfüllend, na klar, aber auch: kräftezehrend. Dieses Gefühl, dass wir uns täglich kümmern müssen. Es gibt kein Wochenende, keine Auszeit, keinen Urlaub. Der Sohn ist immer da, morgens bis abends, 24 Stunden lang – und wir sind für ihn verantwortlich, niemand sonst. Vielleicht noch der Staubsauger, den liebt er nämlich, wir wissen nicht, warum. Da sitzt unser Sohn also und lächelt und lacht und gluckst. Er soll das beste Leben haben.
Der Sohn mampft vergnügt, macht Quatsch
Wenn ich die jungen Nachbarn über uns saugen höre, denke ich: Was tut ihr hier? Ihr könnt jetzt überall sein, ihr könnt machen, was ihr wollt – sogleich zum Flughafen fahren und ins nächste Flugzeug steigen und ans Ende der Welt fliegen. Oder wenigstens nach Mallorca und dort herumlungern. Wir hingegen sind hier und bereiten das Frühstück zu, das Mittagessen, das Abendessen. Jede Mahlzeit dauert eine Stunde, anderthalb Stunden. Der Sohn mampft vergnügt, macht Quatsch, wirft den Löffel auf den Boden (und noch einmal und noch einmal und noch einmal). Oder er zermatscht die Süßkartoffel zu einem Brei. Schleudert die Zucchini durch die Luft. Sein Tripp-Trapp sieht nach dem Essen aus, als hätte dort eine Schlacht stattgefunden. Ein Krieg zwischen Minimenschen, die sich mit Süßkartoffeln bewerfen. Lebt dieses seltsame Volk der kleinen Menschen hinter den Regalen? Wer ist ihre Königin – verstehen sie unsere Sprache? Können wir die kleinen Menschen überhaupt hören? Ist unser Sohn ihr neuer Gott?
Irgendwie habe ich Lust, Simpsons zu gucken. Aber das geht jetzt nicht, denn er Sohn steht neben dem Staubsauger – steht auf dem Staubsauger, liegt neben dem Staubsauger. Er würde so gern laufen und wenigstens stehen; er kann immerhin krabbeln und sitzen. Hat er schnell gelernt, er ist keiner, der nur herumliegt, auf dem Rücken, und die Decke anstarrt – er ist an der Decke, rennt da lang, wie Spider Pig. So wird es kommen, dass er eines Tages die Wände hochgeht. So agil ist er, so aktiv. Keine Pause, er räumt den nächsten Karton aus. Abends, wenn er schläft, ist immerhin Pause: Dann schauen wir The Bear oder Atlanta oder Oderbruch oder IBES. Oder wir glotzen auf kleine Displays. Ich träume, wie ich auf den Sohn aufpasse. Pass auf, schau her! Und morgens geht alles wieder von vorn los: Frühstück, krabbeln, lachen.
Jetzt brabbelt er ganz niedlich, wir hören «Babababa!» durch die Wohnung hallen. Hinten räumt er die Garderobe ab. Herrlich. Schön. Anstrengend. Wie gesagt. Acht Monate, wie im Flug – ein Flug ans Ende der Welt.