Ein paar Tage Urlaub in HH, um Freunde und deren Kinder zu besuchen. Es regnete. Es regnete viel.
Für fünf Nächte nach Hamburg – wir nehmen den ICE um 11:20 Uhr; er ist pünktlich. Der Sohn schaut während der Fahrt aus dem Fenster und ist begeistert: Was da alles zu sehen ist, vor allem Bäume. 12:40 Uhr. In Hamburg regnet es, das muss wohl so. Typisch. Wir nehmen die S-Bahn in Richtung Altona, Ausstieg: Holstentor. Zu Fuß weiter; nach kurzer Streckte sind wir in unserer Airbnb-Bude für viel Geld pro Nacht. Es ist inzwischen 13:11 Uhr. Der Sohn macht Mittagsschlaf und ich gehe zu Edeka und Budni. Alles kaufen, was fürs Frühstück nötig ist und mehr. An der Kasse sagen sie: «Moin!» Am Nachmittag mit dem Bus zu Freunden. Kaffee trinken. Um 17:41 Uhr warten wir auf den Bus. Auf den 20er oder den 25er. Der erste Bus ist so voll, dass wir nicht mehr reinpassen und weiter warten müssen. Der zweite Bus hat etwas Platz für uns. Ich hasse Busse und Menschen und den Regen. Abendessen essen, der Sohn geht schlafen. Ich gehe noch mal raus, drehe eine kleine Runde und werde nass. Regen, Regen, um 20:18 Uhr stehe ich wieder im Treppenhaus vom Haus.
Auch am nächsten Tag ist der Himmel grau und weiß. Es ist Donnerstag, der 14. November. Mittagessen beim Inder, der SVAAdish heißt. Später dann Carrot Cake und Flat White im Nord Coast, da ist es fast 14 Uhr. Es ist ein lazy day, a rainy day. Später dann Sport, also die Kinder machen Sport, ich stehe da und schaue zu, stehe in der Sporthalle und alle Kids haben großen Spaß, während ich auch ein wenig müde bin. Später noch ein Einkauf beim großen Rewe. Dann mit dem vollen Bus nach Hause.
Am Freitag frühstücken wir im Nord Coast. Das macht Spaß, es ist gemütlich und der Kaffee ist köstlich, ebenso das Granola. Könnte ich bleiben, aber wir ziehen dann weiter. Mittagessen zu Hause: Nudeln. Es ist 15 Uhr. Noch einmal zu Freunden, dann wieder zurück mit dem Bus in die Unterkunft. Abends Abendessen im Bless. Um 00:01 Uhr zu Fuß nach Hause, weil ich nicht auf den Bus warten möchte.
Chaos beim Frühstück, der Sohn ballert alles auf den Boden. Später bei Kind der Stadt, schicker Hipster-Quatsch für viel Geld. Mittagessen im Moto59, Essen in der Foodgarage. Ich esse einen Chicken Burger mit Salat. So was regt Kollegen immer auf: Wie kann man nur Salat zu einem Burger essen? Ich verstehe das Problem aber nicht.
Anschließend Spaziergang durch Hamburg – ein langer Marsch bis zur Elphi. Oben ist auch ein Hotel mit Lobby, dort trinken wir Kaffee: Crappuccino für freche 6 Euro. Der Barmann hat gar keinen Bock auf uns und die Welt, er räumt erst mal den Geschirrspüler ein, ehe er sich bequemt, uns Geld abzuknöpfen. Es ist 16:18 Uhr. Die Rückfahrt mit dem fucking Bus: Er kommt erst nicht. Wir warten im Nieselregen. Dann endlich: Fahrt nach Altona, dort Umstieg in den überfüllten Bus, der uns schließlich nach Hause bringt. Ich hasse Busse. (Und Menschen, die kein Deo benutzen.)
Um 8:55 Uhr bin ich draußen und gehe Brötchen kaufen. Einmal über die Straße zur Holstenbäckerei. Vormittags dann in die Schanze: Essen im Hatari, Schnitzel und Pommes. Klassiker. Der Sohn isst eine Zitrone, als wäre es ein Apfel. Köstlich. Im Regen zurück zur Unterkunft, abends wieder zu Freunden. Packen.
Am Montag regnet es. Zurück zur S-Bahn, zurück zum Bahnhof, zurück nach Hannover. Der Zug ist pünktlich. Der Sohn isst Nudeln aus dem Bordbistro. Ankunft um 11:47 Uhr, die Sonne scheint.